Flash und SEO - Update
Web-Applikationen und komplette Webseiten in Flash galten schon immer als suchmaschinenunfreundlich. Texte aus Flash-Animationen oder Flash-Webseiten waren bisher sehr unvollständig oder sogar unmöglich von Suchmaschinenbots zu indexieren.
Diesbezüglich hat Adobe ein Tool entwickelt, mit dem zumindest Flashdateien von Google und Co zumindest teilweise gelesen werden können. Das Adobe Macromedia Flash Search Engine SDK-Tool (SDK = Software Developement Kit) wandelt geeignete Textinformationen der Flashapplikation in HTML um, sodass Suchmaschinen damit umgehen können. Geeignete Informationen heißt in diesem Fall, dass das Tool versucht, so viele Textinformationen wie möglich auszulesen. Da die Betonung aber auf „versucht“ liegt, sollte man, wenn möglich, hinsichtlich der Suchmaschinenoptimierung, noch auf Flashanimationen verzichten. Wer jedoch auf Flashvideos- und Animationen nicht verzichten kann oder will, kommt an dem Adobe Macromedia Tool nicht vorbei, da es momentan die beste Möglichkeit ist, Flashapplikationen für Suchmaschinen zu optimieren. Weitere Informationen zur Flash-Suchmaschinenoptimierung gibt es hier: http://www.macromedia.com/software/f…/search_engine.
Eine Einschätzung der Indexierung der Flashinhalte bietet die Option „swf2html“, mit dem man das gewünschte Flashelement auswählt und dann eine Abschätzung bekommt, welche Inhalte der swf-Datei von Google und Co gelesen werden können und welche ignoriert werden. Natürlich kann man auch Textelemente von der Indexierung ausschließen, sodass fehlerhafte Texte nicht vom Crawler aufgenommen werden.
Kombiniert mit einigen Maßnahmen der On-Page Optimierung lässt sich durch die Einschätzung von „swf2html“ schon ein recht ordentliches Ergebnis erzielen. Zwar kann die Qualität der Optimierung von Flashdateien nicht mit der von Nicht-Flash-Webseiten mithalten – das Tool ist jedoch momentan die beste Lösung mit Flashdateien umzugehen und sollte daher auch von jedem Webmaster mit Flashinhalten benutzt werden.

