Der SEO von Heute ist gut und schnell!
Google lässt neuerdings auch die Ladegeschwindigkeit in die Bewertung einer Website und demnach die Einsortierung in den Suchergebnissen einfließen. Damit ist also der nächste Punkt auf der Liste warum Seiten die mit Grafiken und Animationen überladen sind schlechter ranken gesetzt. Doch was bedeutet das für die Arbeit eines Suchmaschinenoptimierers in der Zukunft? Neben den üblichen OnSite-Faktoren wie interne Verlinkung, semantische Überschriftenstruktur, individuellen Title-Tags, Keyword-Dichte, beschrifteten Bildern, Description-Tag und einigen mehr kommt nun auch die Laufzeitoptimierung hinzu. Langweilig wird es also für den bemühten SEO nichtmehr.
Es gilt also sich an aktuelle Standards zu halten und entsprechende Optimierungen am Code vorzunehmen. Wer mit einer guten Site arbeitet wird aber wenig bis gar nichts zu tun haben. Wie sehr sich die Geschwindigkeit der eigenen Website auf das Ranking auswirken wird bleibt allerdings abzuwarten, besonders bei Websites die schon seit langem gut ranken wird wahrscheinlich wenig passieren.
Bei neuen Projekten dürfte man aber einige Vorteile haben wenn es darum geht die neuen Seiten indexiert zu bekommen. Schließlich spart Google einige Ressourcen wenn keine sinnlosen Hürden im Code versteckt sind.
Als SEO muss man also in Zukunft lieber in den Porsche steigen als mit einem überladenen SUV den Sturm auf die vorderen Plätze zu starten. Genauer betrachtet dürfte der Porsche aber auch das falsche Gefährt sein, es geht schließlich selten auf einer ebenen Autobahn auf Platz 1. Die Erfahrung hat eher gezeigt das man besser mit einem Hummer fahren sollte, da der Weg mitunter mehr als steinig ist.
Bis Google aber einen Weg gefunden hat etwas besseres als Backlinks zum größten Rankingfaktor zu erheben dürfte dies noch immer der entscheidende Faktor bleiben.

